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Flüchtlingsinitiative

 

(24.10.2015) Ab 1. Nov. sollen sie da sein, die Flüchtlinge,  heißt es, da werden die neu erbauten Unterkünfte an der Rathenau-/Schleißheimerstr., bezogen. Um die 200 Personen sollen es werden. Sie sind dann Nachbarn auch unserer Nordhaide. Wir hatten in unseren Treffen schon darüber gesprochen, dass auch wir als Verein uns einschalten wollen, um ihnen beim Start in ein neues Leben behilflich zu sein. Wir könnten dies am besten tun, indem wir ihnen menschliche Kontakte bieten, bei denen sie die deutsche Sprache  und die hiesige Lebensart kennen lernen, und sich angenommen fühlen.

Die Bewohnergemeinschaft plant, die Vereinsmitglieder als Einzelpersonen oder als Familie zu animieren, auf einem Begrüßungs- und Kennenlernfest zu schauen, wer einem sympathisch ist und mit wem man sich wieder treffen möchte. Wir könnten dann im Bewohnerzentrum Zeiten und Räume reservieren, wo solche privaten Treffen mit Flüchtlingen bei Tee und Kuchen stattfinden können - und schließlich auch unsererseits ein Fest oder einen Busausflug organisieren; eine Spende, um das zu finanzieren, haben wir bekommen.

Also - sagen Sie gerne dem 1. Vorsitzenden (Kontaktdaten: Siehe "Kontakt/Impressum") Bescheid, wer - völlig unverbindlich zunächst - bereit wäre, da mit zu machen. Wir müssten das dann mit der städtischen Flüchtlingshilfe koordinieren. aber zunächst braucht es Ihre Meldungen!

 

 

 

10 Jahre Bewohnergemeinschaft Nordhaide

Der Verein feiert am Freitag, den 24. April 2015, ab 15:00 Uhr im Stadtteilkulturzentrum 2411 ein Fest - Gäste herzlich willkommen.

(13.04.2015) Die Bauphase des  Neubaugebietes an der Panzerwiese war noch lange nicht beendet, als einige Neu-Bürger im April 2005 beschlossen, sich aktiv um das Gedeihen und die Fortentwicklung ihres Wohngebietes zu kümmern, die fremden Menschen miteinander bekannt zu machen, mit Anregungen und gegebenenfalls Kritik die Vollendung des neuen Stadtteils zu begleiten, und auf die Entstehung eines Heimatgefühls hin zu arbeiten. Wie sollte dies erreicht werden? Indem man einen Siedlerverein gründete, der sich dann den Namen "Bewohnergemeinschaft" gab. 12 Personen waren es anfangs, inzwischen ist der Verein auf 55 Mitglieder angewachsen - und ist aus der Siedlung nicht mehr wegzudenken. Vor allem seine Stadtteilbroschüre DiNo-News, die inzwischen 17 mal erschienen ist, wird als ortsbezogenes Informationsmittel geschätzt. Neben vielen Treffen hat sich der Verein vor allem bei der Organisation etlicher Events in der Nordhaide engagiert, z.B. den Angerfesten. Grund genug, diesen Geburtstag im schönen Saal des neuen Kulturzentrums an der Blodigstraße 4 zu feiern. Bei dem Festakt wird auch die Architektin und Planerin des Gebietes, Frau Prof. Bü Prechter, einen Vortrag zu den städteplanerischen Aspekten halten.

 

 

Infoveranstaltung zum geplanten Spritzenautomaten am U-Bahnhof "Dülferstraße"


(07.05.2014)
Das Vorhaben der Münchner Aidshilfe, am U-Bahnhof „Dülferstraße“, an der Südwest-Ecke der Einmündung der Dülfer- in die Schleißheimerstraße, einen sogenannten HIV-Präventionsautomaten aufzustellen, bei dem Drogenkranke – zum Schutz vor übertragbaren Krankheiten – saubere Spritzen beziehen können, stieß bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Umgebung auf großen Widerhall. Viele artikulierten Sorgen und Ängste.

 

 

Um den betroffenen Anwohnern die Möglichkeit zu geben, sich über das Vorhaben näher zu informieren, lädt die Bewohnergemeinschaft Nordhaide e.V. zu einem Informationsabend am 19. Mai ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und findet im Saal des Kulturzentrums 2411 statt (Blodigstr.4, 3. Stock, U-Bahn Linie 2, Station „Hasenbergl“). Referent ist Michael Tappe von der Münchner Aids-Hilfe, die den Automat betreut. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Freiwillige Spenden für die Bewohnergemeinschaft sind willkommen.

 


Wohnraumverdichtung im Münchner Norden

(24.10.2012)
Die Bewohnergemeinschaft Nordhaide hat in ihrer 14. Ausgabe der Stadtviertelzeitung DiNo-News über die Pläne der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) berichtet, die ehemaligen Offizierswohnungen / Doppelhaushälften  an der Mortonstraße, also unserer direkten östlichen Nachbarschaft, abzutragen,  damit dort neue Häuser mit mehr Wohnraum entstehen können. Zwar sind diese Pläne bisher über den Status einer „Bauvoranfrage“ nicht hinaus gekommen, aber sie werden, wie man hört, weiter verfolgt. Die Presse berichtete, dass der marode Bauzustand der vorhandenen Häuser keine Sanierung lohne. Herr Dieter Brand, 76, einer der Anwohner, der seit 37 Jahren am Mortonring wohnt, ist anderer Meinung. Sein Heim mit sechs Zimmern und einem schönen Garten wird von dem Vermieter, der  BImA gut in Schuss gehalten. Es ist komplett  modernisiert: Fernheizung, Wärmeisolierung, Abwasser-Installation etc. sind auf dem neuesten Stand – was ein Rundblick bestätigt. Weiterhin werden viele Häuser beim Auszug von Mietern nicht mehr neuvermietet. Herr Brand kann das nicht verstehen. „Im Winter müssen die Häuser durchgehend beheizt werden, der Hausmeister-Service bleibt bestehen – und dann die Mietausfälle. Eine gewaltige Verschwendung!“, findet er. „Man könnte doch befristete Mietverträge abschließen“. Lediglich in einem Fall wurde ein solches freies Haus an eine alleinstehende Frau mit zwei Kindern vermietet, die es dann in Eigenarbeit bestens herrichtete.  Zur Zeit stünden sechs bis sieben Häuser leer, die sich wegen der großen Zimmerzahl bestens für kinderreiche Familien eignen würden. Sorgen um den Erhalt der eingewachsenen Natur hin zur Panzerwiese macht sich dagegen eine andere Mieterin, die mit acht Kindern – einige davon inzwischen ausgezogen - ihr Haus auch seit über 30 Jahren bewohnt.  Bei den geplanten Neubauten müssten viele Bäume und Biotope den Neubauten weichen, fürchtet sie. Dass die Mieten besonders günstig seien, bestreiten übrigens die befragten Mieter. Die BImA habe die Mieten regelmäßig entsprechend dem Münchner Mietspiegel angehoben.

Wie es dann weitergehen soll, wenn tatsächlich ein Bebauungsplan für das Gebiet beschlossen würde, darüber rätselt Herr Brand noch. Würde man eine „Umsetzung“, sprich einen Umzug in die Blöcke weiter östlich anbieten, um dort die Fertigstellung der geplanten dreistöckigen Häuser abzuwarten? In eines der leerstehenden Häuser auf der gegenüberliegenden Seite würde er jedenfalls nicht umziehen. „Ich werde das aussitzen“, meint er.

 

Die Bewohnergemeinschaft Nordhaide wollte mehr wissen und hat sich bei der BImA erkundigt. Am 23. Oktober hat die BImA geantwortet und Stellung genommen. Die wichtigste Nachricht dabei: Es ist nicht geplant, den Mietern zu kündigen. Im Einzelnen äußert sich die BImA wie folgt:

                                                                                                                                                                                                         

Für die für die US-Streitkräfte errichtete Wohnanlage München-Nord existiert kein Bebauungsplan. Daher sind seit geraumer Zeit die Landeshauptstadt München, das Staatliche Bauamt München 1 und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben dabei, eine Bauleitplanung durchzuführen. Erfahrungsgemäß erfordert die Bebauungsplanaufstellung einen längeren Zeitraum, weil zahlreiche Erhebungen zu tätigen sind. Der Doppelhausbereich (Mortonstraße) wurde aus dem Bauleitplanungsverfahren ausgeklammert, da nicht zu erwarten ist, dass die Bausubstanz der Gebäude bis zum Abschluss der Bauleitplanung ohne größere Investitionen erhalten werden kann. Die ursprünglich angedachte Möglichkeit, die Doppelhäuser wie sie stehen und liegen zu veräußern, ist leider daran gescheitert, dass im Wege der Bauvoranfrage (somit vereinfacht ohne Bebauungsplan) keine Verdichtung der Baulücken möglich war. Dies hätte bedeutet, dass entweder für die Veräußerung ein unverhältnismäßig großer Umgriff (Grundstücksanteil) dazugeschlagen worden wäre, was die Objekte nach dem derzeitigen Bodenrichtwert unbezahlbar gemacht hätte oder die Bundesanstalt wäre auf unverwertbaren Restflächen, die sie auch noch auf ihre Kosten hätte bewirtschaften müssen, sitzen geblieben. Eine Lösung, für die jetzt eine Bauvoranfrage bei der Landeshauptstadt München eingereicht wurde, beinhaltet die Möglichkeit, eventuell auf den bestehenden Baufeldern (also genau da, wo jetzt auch die Doppelhaushälften stehen), größere Baukörper zu errichten, bei denen dann auch die Relation zu den Grundstücken stimmig ist. Unabhängig davon, wie die Bauvoranfrage entschieden wird, werden leerstehende Doppelhaushälften (derzeit zehn) nicht mehr nachvermietet. Damit hat die Bundesanstalt die Gelegenheit, falls die Bauvoranfrage positiv beschieden wird, diese sukzessive in einzelnen Baufeldern umzusetzen. Hierfür ist nicht geplant, den Mietern zu kündigen. Ein Zeitplan für die Maßnahme ist noch nicht erstellt, da über die Bauvoranfrage noch nicht abschließend entschieden wurde.



Infomobil des Deutschen Bundestages auf dem Nordhaideplatz


(28.09.2012) 
Das Infomobil des Deutschen Bundestages ist vom 18. bis zum 20. Oktober 2012 auf dem Nordhaideplatz in München zu Gast. Die täglichen Öffnungszeiten sind am 18. und 19.10.2012 von 9.00 bis 18.00 Uhr sowie am 20.10.2012 von 10.00 bis 14.00 Uhr. Das Infomobil ist bundesweit unterwegs, um den Bürgerinnen und Bürgern Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments näher zu bringen. Das Angebot umfasst eine Vielzahl von

Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme. Das Infomobil verfügt über eine überdachte Bühne, einen Großbildschirm für die Vorführung von Filmen sowie Online-Zugänge u.a. zu den Seiten des Deutschen Bundestages.

Honorarkräfte stehen für Fragen vor Ort zur Verfügung. Interessierte Besuchergruppen, zum Beispiel Schulklassen, können sich für einen Vortrag über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments anmelden. Weitere Informationen gibt es beim Referat Öffentlichkeitsarbeit (Frau Kienitz, Telefon: 030-227-35196).

 

Rechtsextreme Kundgebung an der U-Bahnstation Dülferstraße


(01.01.2012)
Am 17. Dezember 2011 hat die "Bürgerinitiative Ausländerstopp" - die laut Verfassungsschutzbericht Bayern 2010 eng mit der Neonazi-Szene in München zusammenarbeitet - eine Versammlung an der U-Bahnstation Dülferstraße durchgeführt, die vom Kreisverwaltungsreferat genehmigt worden war. Zu der Kundgebung unter dem Motto "Kriminelle Ausländer raus" kamen lediglich rund 20 Teilnehmer. Denen standen etwa 60 Gegendemontranten gegenüber, die ihren Unmut über die Veranstaltung lautstark zum Ausdruck brachten. Die Polizei überwachte die Veranstaltung mit 60 Einsatzkräften.

 


Polizeieinsatz bei der Kundgebung der "Bürgerinitiative Ausländerstopp"

-red-


Weihnachtliche Feier 2011 - jetzt mit Bildern


(01.01.2012)
Alle Jahre wieder: Die Bewohnergemeinschaft Nordhaide e.V. traf sich, am 6. Dezember 2011, zu ihrer jährlichen weihnachtlichen Feier. Wie immer - danke vieler helfender Hände aus dem Verein - mit leckeren Speisen und Getränken und in weihnachtlich dekorierten Räumen. Und so stand einem fröhlich-besinnlichen Abend nichts mehr entgegen...

Eindrücke des Abends finden Sie in der Rubrik "Fotos".

-rk- 

Der Höhepunkt dieses Sommers: Das große Angerfest

(01.01.2012) Am 28. Mai dieses Jahres war es – nach zwei Jahren Schlechtwetter-Pause – endlich wieder soweit: Die Sonne schien und das achte Angerfest konnte starten!

Es war lange vorbereitet worden. Schon Ende letzten Jahres hatte sich ein Planungsteam gebildet, bestehend aus Offenem Kindertreff Wiesenanger, Bewohnerzentrum, Jugend-Freizeitstätte Neuland und dem Verein Bewohnergemeinschaft Nordhaide, wobei letzterer die Leitung übernommen hatte. Nachdem der Bezirksausschuss 11 einen Zuschuss von 2.000 EUR bewilligt hatte und einige andere Sponsoren, wie das MIRA gewonnen worden waren, konnte diesmal auch für Kinder ein großes Programm verwirklicht werden. Besondere Attraktion war hierbei ein von zwei Pferden gezogener Stellwagen, auf dem sich Kinder und Erwachsene unter lustigem Schellengeläut an der Nordhaide entlang und durch die Siedlung schaukeln lassen konnten – ein großes Erlebnis nicht nur für sie, sondern auch für die Zuschauer, die sich vor dem MIRA erstaunt die Augen rieben – und häufig dann auch mal auf der Festwiese vorbeikamen. Dort reihten sich von den Versorgungsständen an der Diagonale ausgehend nach Norden hin  Bühne, Biergarten-Tische und viele Kinder Aktions-Stationen aneinander: Radlwerkstatt der Caritas, Suomi-Ringer, Märchen- und Zauberzelt, ein eingezäunter Straßen-Soccerplatz, ein großes Mal- und Kunstzelt, Riesen-Seifenblasen Erzeuger, Kinder-Flohmärkte und und und… Im Laufe des Nachmittags füllten sich die Bierbänke bis auf den letzten Platz, sogar die braunen Holzsessel zum Frauenmantelanger hin wurden besetzt. Für die weit über 1.000 Besucher, die sich im Laufe des Nachmittags einfanden, ging der Tag gegen 19 Uhr viel zu schnell zu Ende: Aber, da viele freiwillige Hände mithalfen, war auch schon gegen 22 Uhr alles wieder aufgeräumt. Übrigens: Wer Lust hat, kann ein Video beim Verein bestellen, das Herr Wolfgang Flügge zusammengestellt hat.

Nach dem Angerfest ist vor dem Angerfest, und so wird auch 2012 wieder ein solches veranstaltet werden, das bei schlechtem Wetter auch in die Innenräume der Jugendfreizeitstätte verlagert werden kann.



Frank May (links) mit dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer bei der Eröffnung des achten Angerfests Nordhaide

-fm-


Wissenswertes aus der Welt der Vögel


(26.06.2011)
Wussten Sie...

...dass die Feldlerche, ein streng geschützter Vogel, ein Bodenbrüter ist? Sie ist auf unserer Panzerwiese heimisch. Ihr Nest baut sie versteckt am Boden, legt darin die Eier ab und brütet sie dort aus. Anschließend beginnt sie mit  der Aufzucht ihrer Jungen.  Dabei darf sie nicht gestört werden! Deshalb sollten  Sie im Frühjahr und bis zum Frühsommer die Wege auf er Panzerwiese keinesfalls verlassen, auch keine Hunde frei laufen lassen!

...dass die Feldlerche, der einzige Vogel der Welt ist, der während des Fluges singen kann und seinen Werbungsruf in der Luft trällert? Sie steigt dabei im 45° Winkel hoch in den Himmel hinauf, bis man sie nicht mehr sieht – aber weithin ihr helles Zwitschern hört. Achten Sie mal darauf, beim nächsten Spaziergang über die Panzerwiese!

...dass der Falke das schnellste Tier der Welt ist? Es gibt zwei Arten - Wanderfalken und Turmfalken - und beide sind auf unserer Panzerwiese, bzw. Nordhaide heimisch - und oft sogar mitten in unserer Siedlung zu bewundern!

...dass der Turmfalke sich mehrheitlich von Kleingetier (Feldmäusen, Eidechsen etc.) und der Wanderfalke sich von anderen Vögeln (z.B. Krähen, Tauben etc.) ernährt? Wobei der Wanderfalke seine Beute ausschließlich in der Luft schlägt und dabei wahrscheinlich Spitzengeschwindigkeiten von 340 km/h im Sturzflug erreichen kann!

...dass die heimische Saatkrähe ein geschützter Vogel ist - und inzwischen wieder häufiger vorkommt? So bei uns hier auf der Panzerwiese. Vorsicht, nicht zu verwechseln mit den großen Rabenschwärmen im Winter, die aus Russland kommen und hier nur überwintern!

...dass die Saatkrähe sehr zutraulich ist und selbst in unmittelbarer Nachbarschaft zu Menschen brütet? Krähen lassen den Menschen oft auf eine Distanz unter einem Meter an sich herankommen!

...dass die Saatkrähe als Sinnbild einer ökologisch intakten Landschaft gilt und kein Nesträuber ist! Sie frisst in erster Linie landwirtschaftliche Schadinsekten wie Feldwanzen,  Getreidekäferlarven etc. oder Schnecken und Käfer. Aber auch Feld- und Wühlmäuse stehen auf ihrem Speiseplan!

Manfred Göb



Bürgerbefragung über die Wohnzufriedenheit in der Siedlung Nordhaide


(26.06.2011)
Das hätten sich die Stadtplaner nicht erwartet: Nach einer von ihnen in Auftrag gegebenen Fragebogen-Aktion in allen Nordhaide – Haushalten mit einem überdurchschnittlichen Rücklauf von 20 % ergab das durchaus repräsentative Ergebnis, dass 91 % der Befragten mit ihrer Wohnsituation „zufrieden“ waren, in Abstufungen von „sehr zufrieden“ (24 %) über „zwar nicht vollkommen, aber insgesamt gut“ (49 %) bis „einigermaßen“ (18 %). Dass ihre Planung so gut gelungen ist, wollten die Stadt-Architekten daher in einer eigenen Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentieren und gleichzeitig allen Bürgern Gelegenheit zur Meinungsäußerung geben, da ja auch Kritik geäußert worden war.  

Gelobt wurden vor allem die Einkaufsmöglichkeiten, auch die ärztliche Versorgung, besonders das Angebot an Kindertagesstätten, überhaupt die Kinderfreundlichkeit des Siedlungskonzeptes. 80 % fühlten sich sicher und in ihrer Nachbarschaft wohl, dagegen wurden die fehlenden gastronomischen Möglichkeiten in der näheren Umgebung schon schmerzlich vermisst. Auch mehr Parkplätze standen auf dem Wunschzettel, und geklagt wurde vor allem über die Lärmsituation und Probleme mit Jugendlichen, sowie das Müllverhalten etlicher Mitbürger.

All das wurde von der Leiterin der Untersuchung, Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier in anschaulichen Diagrammen dargestellt und erläutert,  bevor eine Podiumsdiskussion begann und danach die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger zu Wort kamen.

Dem architektonisch geschulten Blick von Stadtbaurätin Dr.  Elisabeth Merk gefällt vor allem die klare Strukturierung der Siedlung, der BA-Vorsitzenden Antonie Thomsen das Engagement der Bewohner, das sie von Beginn an unterstützte und das der frühere Leiter des Bewohnerzentrums,  Stefan Fröba, als „Pioniergeist“ beschrieb. So empfand es auch der Verfasser dieses Artikels, als er herzog und bald danach mit etlichen Nachbarn den Verein „Bewohnergemeinschaft“ gründete, wobei Frau Thomsen Pate stand.

Damit war aber auch dem offiziellen Teil Genüge getan, denn zahlreiche Mitbürger warteten schon ungeduldig darauf, ihrem Herzen über dies und das im Quartier Luft zu machen. Und in der Tat, die dabei angesprochenen Themen müssen in Zukunft genau im Auge behalten werden.

Wie es aussieht mit einer angeblich geplanten Verlängerung der Schleißheimerstrasse bis zu Autobahn, fragte ängstlich ein Anwohner dieser Strasse, der dadurch eine erhebliche Zunahme des Verkehrslärms befürchtet? Schon jetzt werde die Strecke von der Neuherbergstrasse nach Norden zu oft als Rennstrecke für Auto- und Motorradfahrer missbraucht. Frau Dr. Merk antwortete, dass ein in Auftrag gegebenes Gutachten zur übergeordneten Verkehrsplanung noch in Arbeit sei, das müsse man abwarten. Aber es bestehe sowohl seitens BMW als auch des MIRA ein Interesse an einer direkteren Autobahnanbindung als der bisherigen.

Danach kam eine Nachbarin zu Wort, die sich durch neu auf dem MIRA-Dach errichtete Mobilfunk-Antennen bedroht fühlt. Ihre Wohnung liege genau im direkten Strahlungsbereich,

ebenso wie einige der Kindertagesstätten. Es sei keineswegs ausgeschlossen, dass hierdurch gesundheitliche Schäden aufträten, besonders bei Kindern.

Das MIRA – Center-Management zeigt sich inzwischen in diesem Punkt aufgeschlossen, wie bekannt wurde, ohne dass aber Konkretes in Erfahrung gebracht wurde.

Ein Anwohner des Graslilienangers forderte, endlich Maßnahmen zu treffen, damit Kraftfahrer nicht so schnell vor den Hauseingängen vorbei bretterten, die unmittelbar auf die Anger führten. Dabei seien schon Unfälle mit Kindern passiert. Ev. müssten hier klarere Schilder her.

Die Lärm- und Aufenthalts-Situation auf dem Platz rund um den U-Bahnausgang und vor dem MIRA, besonders an schönen Abenden, war dann Anlass für eine geharnischte Beschwerde eines Anwohners des Felsennelkenangers; auch die damit einher gehende Vermüllung des Platzes sei unzumutbar. Er fand einmütiges Verständnis. Für eine Abhilfe gab es mehrere wohl abgewogene Redebeiträge, wobei vor allem der Vorschlag unterstützt wurde, Street-worker zu den Jugendlichen zu schicken, die versuchen sollten, durch Überzeugung auf sie einzuwirken, aber auch die Jugendpolizei zu alarmieren, wenn es wieder einmal eskaliere. In diesem Zusammenhang wurde auch der Missbrauch der Einfahrt vom Sandbienenweg hinter dem MIRA auf den U-Bahnplatz durch Auto – und Motorradfahrer erwähnt, da das Eisengitter-Tor immer offen stehe. Hier sagte das MIRA baldige Vorrichtungen zum dauerhaften Abschließen der Tore zu, die im Moment noch aus feuerpolizeilichen Gründen offen gehalten werden müssten.

Beruhigend konnte ein Vertreter der Freizeitstätte Neuland mit dem Hinweis wirken, dass eine gute Vernetzung mit anderen Jugendeinrichtungen bestünde und mit den rund  100 dort auftretenden Jugendlichen auch im Hinblick auf rücksichtsvolles Benehmen erfolgreich gearbeitet würde.

In ihren Schlussworten riefen die Diskussionsteilnehmer dazu auf, die auftretenden Schwierigkeiten nicht über zu bewerten, da die positiven Aspekte des Wohnens in der Nordhaide weit überwögen. 

-fm-



Leinenzwang auf der Panzerwiese - Naturschutzbehörde macht ernst


(26.06.2011)
Für die Hundebesitzer, die gewohnt waren, ihre Zamperl frei vor oder hinter sich auf den Wegen der Panzerwiese laufen zu lassen, änderte sich die Situation im Herbst letzten Jahres schlagartig, als plötzlich fast täglich Aufseher in grünen Jacken oder auch unauffällig in Zivil rund um die  Wiese auftauchten oder orangefarbige Kleinwagen Patrouille auf dem Radweg fuhren. Was dieser Personalaufwand bezweckte, wurde schnell klar: Er galt den Naturschutzsündern, die ihre Hunde auf der Panzerwiese nicht angeleint hatten. Anfangs begnügten sich die immer in Zweier-Gruppen gehenden Ordnungshüter mit Ermahnungen, aber bald hagelte es Ordnungsgelder, sogar bis zu 120,00 EUR. So viel sollte eine Anwohnerin für ihren Berner-Sennenhund zahlen, der in die Wiese hinein gelaufen war. Die Frau konnte den Betrag zwar noch etwas herunter handeln, aber 75,00 EUR verblieben. Zumeist wurden 35,00 EUR verlangt und auch zähneknirschend bezahlt. Zur Begründung verwiesen die Aufseher auf die „Naturschutz“-Schilder am Rande der Wiese, auf denen Leinenzwang verordnet ist. Auf Nachfrage erhielt man gelegentlich weitere Auskünfte, dass der Hund z.B. den Wildkaninchen auf der Wiese nachstellen könnte, die nur von Jägern, Falknern oder mit Frettchen gejagt werden dürften, allerdings ohne Schonzeit. Oder dass ein Wanderfalke vergrämt werden könnte. Auch die bodenbrütende Feldlerche wurde genannt, die im Frühjahr auftaucht.

Um renitente Hundebesitzer mitten in der Wiese zu erwischen, wurden die Aufseher auch beobachtet, wie sie mit Ferngläsern solche ausfindig machten und dann per Handy ihre Kollegen am Waldrand hinlotsten, was ihnen in einem Leserbrief einer Dame an die SZ die Bezeichnung „Spione auf der Wiese“ eintrug.

Selbst als der strenge Winter lange Wochen die Wiese mit tiefem Schnee zugedeckt hatte, gingen die Kontrollen unvermindert weiter. Für Müll auf der Wiese fühlten sich die Aufseher übrigens nicht zuständig, sprachen aber gelegentlich ihre Anerkennung aus, wenn Anwohner z.B. dem Silvestermüll zu Leibe rückten.

Nun, da die Feldlerche zurückgekehrt ist, scheint sich der Aufsehereifer weitgehend erledigt zu haben, denn ab Mitte März etwa wurden keine Kontrolleure mehr gesichtet, außer seltenen morgendlichen Inspektionsfahrten eines orangefarbenen Kleinwagens.

Interessant wäre es, zu erfahren, ob und ggfs. wie oft Hundebesitzer beanstandet wurden, die den Kot ihrer Tiere nicht wegräumten, oder ob der Naturschutz-Auftrag auch dahin ging, Personen anzusprechen, die auf der Wiese Müll wegwarfen oder z.B. Flaschen zertrümmerten. Wirkungsvoller als Kontrollen sind jedoch Aufklärung und Überzeugung, denn eine solche wirkt auch, wenn kein Kontrolleur in Sicht ist.

-fm-


Ungebetene Gäste


(26.06.2011)
Tauben auf dem Balkon

Ein hübscher Balkon im 5. Stock eines Hochhauses am Frauenmantelanger.

Die kleine Tochter der Familie G. ist begeistert: In einer der drei Thujen, die Papa als Miniwald in Töpfen auf dem Balkon aufgestellt hat, hat sich ein Taubenpaar ein Nest gebaut. Das blaufarbene Männchen balzt possierlich um sein etwas helleres Weibchen herum, dieses bringt Gräser und Halme und offenbar betreiben sie Familienplanung. Da darf man nicht stören. Und tatsächlich, nach einiger Zeit rührt sich was im Nest, 3 Küken werden  größer, machen Flugversuche und wachsen zu stattlichen Stadttauben heran, die fortan die andern Thujentöpfe besetzen. Sie turteln und sitzen mit Vorliebe auf dem Balkon-Geländer, von dem aus sie eine wunderbare Sicht haben.

Nicht so begeistert sind die unter dem Balkon wohnenden Parteien. Eine ausgespannte Markise wird vom Taubenkot löcherig, und auf den Pflasterplatten am Boden häufen sich die weißen Kleckse. Protest! Also muss wohl oder übel den Tauben gekündigt werden. Nur wie? Ein Plastik-Rabe beeindruckt die Tauben nur einen Tag lang, dann haben sie ihn als Attrappe identifiziert. Also die Eier einsammeln oder noch besser – um erneutes Legen zu verhindern – durch Gipseier ersetzen. Dies spornt die Nachkommen ehemaliger Haustauben aber nur zu verstärkten Fortpflanzungsbemühungen an, sie sind es gewohnt, als „Ratten der Lüfte“ betrachtet und grob behandelt zu werden. Dies hier ist nun einmal ihr regenschützender Balkon und da wollen sie auch bleiben, zumal es in der Umgebung genügend Abfälle gibt. Ihre Vorfahren ernähren sich seit undenklichen Zeiten von solchen.

Papa G. ist es inzwischen leid, von den Mitbewohnern ständig auf die Tauben als eine Plage angesprochen zu werden und erklärt seiner Tochter, dass er nun gezwungen sei, ein großes Netz um den ganzen Balkon zu spannen. Keine Taube dürfe mehr auf den Balkon gelangen. Die Tochter bricht in Tränen aus. Aber es hilft nichts, das Netz wird gespannt.  Danach ist die Sicht nach draußen ziemlich getrübt, das Naturgefühl ist dahin. Die Tauben glauben es nicht und hängen sich flügelschlagend von außen an das Netz, es ist zum Jammern. Sie hoffen vergeblich, eine Lücke zu finden. Schließlich schauen sie sich auf den Nachbarbalkonen um. Deren Besitzer sind jedoch gewarnt und verscheuchen sie. Tierliebe und gute Nachbarschaft vertragen sich eben manchmal nicht.

Hummeln auf der Terrasse

Eine Holzkiste mit Luftlöchern dient auf der Terrasse zur Aufbewahrung von Gartengeräten und –Material. Der für den Garten zuständige Opa recht nach Rückkehr von einem einwöchigen Urlaub Laub um die Kiste zusammen – plötzlich fliegt ihn was Schwarzes an, ein schmerzhafter Stich im Gesicht – und schon wieder fliegt`s und sticht’s,  und schon wieder - da hilft nur schnelle Flucht in die Wohnung. 

Vom dortigen sicheren Ausguck aus beobachtet Opa, dass an einem der Luftlöcher in der Kiste dicke schwarze Hummeln ein und aus kriechen und fliegen. Offenbar hatten sich die Tierchen dort während seiner Urlaubs-Abwesenheit eingenistet und ihn nun, da er in ihre Nähe kam, angegriffen. Und die Stiche taten ganz schön weh. Was tun? Die Feuerwehr erklärte sich für nicht zuständig und erinnerte daran, dass die Hummeln unter Naturschutz stünden. Also kein Gift sprühen oder abbrennen!

Opa wartete ab, bis es Abend geworden und die Hummeln nach Hause zurück gekehrt waren. Dann klebte er das Luftloch mit Klebeband zu. Am nächsten Tag verpackte er sich trotz Sommerhitze dick mit Anorak, Handschuhen und Skibrille, lud die Kiste auf seinen Radl-Anhänger und fuhr damit ins Hartlholz. Dort öffnete er die Kiste und räumte, während ihn ein Schwarm aufgeregter Hummeln umschwirrte, ein fast fußballgroßes Nest aus. Bei der Rückkehr verfolgten ihn die Hummeln noch über die halbe Wiese.

Zu Hause bemerkte er schon beim Abladen, dass die ersten Hummeln wieder da waren und ihn erneut angriffen – und bald war es der ganze Schwarm.

Also weiter vermummt die Kiste wegbringen, auf die andere Hausseite, wo sie die Hummeln nicht vermuten würden. Das klappte.

Dennoch summte es weiter auf der Terrasse. Dutzende von Hummeln suchten offenbar nach neuen geeigneten Einfluglöchern. Dies ging tagelang so und hörte nicht auf, so dass der Verdacht aufkam, die pelzigen Tiere hätten eine neue Heimat gefunden. Und tatsächlich, unter dem Außentisch lag eine Tüte, in der sich Rollerblades mit Schuhen befanden, und da krochen welche herum. Also wieder Anorak, Handschuhe und Brille anziehen, nachschauen –da waren sie wieder in Massen, die lieben Gäste. Eine letzte Zwangsräumung und Verschließen aller möglichen lochähnlichen Stellen auf der Terrasse konnten die Tierchen schließlich überzeugen, dass hier kein geeigneter Ort für sie sei. Manchmal ist es nicht ganz einfach, in der Nähe eines Naturschutzgebietes zu wohnen.

-fm-



Mehr Sportmöglichkeiten für die Siedlung Nordhaide


(28.12.2010)
Im Frühjahr votierte der Bezirksausschuss für die Errichtung einer zweiten Tischtennisplatte im Außenbereich auf dem Gebiet unserer Siedlung. Als Standort wurde dabei das Areal bei den kubischen Sesseln in der Nähe des Dominikuszentrums vorgeschlagen. Der Wunsch nach mehr Sportmöglichkeiten, insbesondere in Sachen Tischtennis angesichts der häufigen Überbelegung der bereits vorhandenen Tischtennisplatte, wurde im Vorfeld im Rahmen der Kinder- und Jugendsprechstunde des Bezirksausschusses geäußert. Auch die Bewohnergemeinschaft Nordhaide e.V. machte sich, ebenso wie der Offene Kindertreff Wiesenanger und die Freizeitstätte Neuland, für diese Initiative stark. Das städtische Gartenbauamt zeigte sich in seinem Antwortschreiben der Anregung gegenüber aufgeschlossen und hat mitgeteilt, dass es dem Wunsch nachkommen wird. Zur genauen Festlegung des Standortes wurde zwischenzeitlich ein gemeinsamer Ortstermin mit Vertretern von Gartenbauamt und Bezirksausschuss durchgeführt.

-Roland Kerschhackl-

Weg zum Eingang Tagesheim/Hort Hildegard-von-Bingen-Anger


(28.12.2010) Bereits 2008 hat sich der Bezirksausschuss dafür eingesetzt, dass eine einvernehmliche Lösung zwischen dem Baureferat der Landeshauptstadt und einer Eigentümergemeinschaft über die wechselseitige Räumung der Wege im Winter zum Eingang des Tagesheims und Horts am Hildegard-von-Bingen-Anger herbeigeführt wird. Zudem wurde die Landeshauptstadt gebeten, die notwendigen Grundstücksteile zu erwerben, um das bisherige „Niemandsland“ in einen öffentlichen Fußweg zu widmen und somit einen gesicherten Schulweg im Winter zur Verfügung zu stellen. Es geht dabei um den Weg zwischen dem Hort und der Schule und den westlich gelegenen Wohngebäuden am Hildegard-von-Bingen-Anger. Nun hat das Baureferat in dieser Sache mitgeteilt, dass es sich weder in der Lage sieht, den Weg zu räumen, noch die entsprechenden Grundstücksflächen zu erwerben. In seiner Begründung verweist das Baureferat auf einen sicheren und im Winter geräumten Schulweg über den Hildegard-von-Bingen-Anger zur Schule und durch die Schule zum Hort, der alternativ genutzt werden könne. Es weist ferner darauf hin, dass sich der im Antrag des Bezirksausschusses benannte Weg im Eigentum der Wohnungseigentümergemeinschaft befindet. Zugunsten der Landeshauptstadt sei lediglich ein „Geh- und Radfahrrecht“ als Dienstbarkeit im Grundbuch eingetragen. Dies bedeute, zwar eine Nutzung zu Fuß und mit dem Rad durch die Allgemeinheit zulässig sei, die Pflicht, den Weg im Winter verkehrssicher zu unterhalten, jedoch bei der Eigentümergemeinschaft liege. Nachdem der Weg keinen reinen Schulweg darstelle, sondern auch von Anwohnern genutzt werde, so das ernüchternde Resümee des Baureferats, komme ein Erwerb des Weges durch eine städtische Stelle nicht in Betracht.
-rk-

U-Bahn-Angebot wird ausgeweitet - leider nicht bei uns

(23.12.2010)115 Millionen Euro nimmt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in den kommenden Jahren in die Hand, um neue U-Bahnen für einen Ausbau des U-Bahn-Netzes zu erwerben und ihr Angebot spürbar auszuweiten. Auch die Linie U 2 soll ab 2014 von der Ausweitung des Angebots profitieren. Allerdings ist vorgesehen, Verstärkerzüge auf der U 2 nur zwischen Milbertshofen und Kolumbusplatz einzusetzen. Die Einführung des Fünf-Minuten-Taktes am Nachmittag in der Hauptverkehrszeit bis zur Haltestelle Dülferstraße, wie von der Bewohnergemeinschaft Nordhaide e.V. schon seit Langem gefordert, ist damit offenbar auch in den neuesten Planungen nicht vorgesehen.

Übrigens: Die regelmäßige Erhöhung der Fahrpreise fällt diesmal mit durchschnittlich 2,8 % geringer aus in den vergangenen Jahren. Ob das nun ein Trost ist, mag jeder für sich entscheiden…

-Red-